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Willkommen bei LedaSila!

LedaSila ist eine kostenlose Lexikondatenbank für Gebärdensprachen. Diese Online-Datenbank können Sie unter den Creative Commons Bedingungen wie folgt verwenden:

1. Suche nach Gebärden oder deren Übersetzung (ohne Benutzerkonto / anonym)
Wenn Sie mit der Suchfunktion bereits vertraut sind, können Sie direkt durch Klick auf "Suche" (links oben) zur einfachen Suche gelangen. Von dort gibt es einen Link zur erweiterten Suche. Wenn Sie LedaSila das erste Mal verwenden, empfehlen wir einen Blick in die Hilfeseiten.

2. Wissenschaftliche Dokumentation einer Gebärdensprache (nur mit Benutzerkonto)
Sie wollen das Lexikon einer Gebärdensprache dokumentieren? Ihnen steht aber keine Datenbank zur Verfügung? In diesem Fall laden wir Sie ein, LedaSila zu benützen. Kontaktieren Sie hierfür das Zentrum für Gebärdensprache und Hörbehindertenkommunikation an der Universität Klagenfurt, um Zugang zum LedaSila-System zu erhalten.

In der Datenbank ist derzeit die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) enthalten.


Gebärden, die von anderen Projekten zur Verfügung gestellt wurden:

1. Gebärden mit der Region "Equalizent" sind Fachgebärden für den Bereich Medizin, Pflege und medizinische Massage und stammen von der Website: www.equalizent.com. Sie wurden als Lernunterstützung für TeilnehmerInnen von Ausbildungen im Bereich Pflegehilfe und medizinische Massage von der equalizent GesmbH produziert. Für die Erarbeitung wurde Literatur verwendet, die als Pflichtlektüre in den Ausbildungen verwendet wird und von den Ausbildungsträgern KA Barmherzige Brüder bzw. Massageschule Manus empfohlen wurde. Das Projekt wurde aus Mitteln des Bundessozialamtes Wien und mit Mitteln des Ausgleichstaxfonds finanziert.

2. Gebärden, die als Region "OÖ-UK" aufweisen, stammen aus dem oberösterreichischen Projekt HandMade: Für Menschen, die nicht oder kaum lautsprachlich kommunizieren, können unterstützende und alternative Kommunikationssysteme zur Bewältigung ihrer kommunikativen Bedürfnisse von großer Bedeutung sein. Für viele dieser Menschen bietet sich wiederum der Einsatz von Gebärden als Möglichkeit an.

Bisher war es oft so, dass in verschiedenen Institutionen und Lebensphasen (Frühförderung, Schule, betreutes Wohnen und Arbeiten) verschiedene Gebärdensysteme zum Einsatz kamen, was unnötige Irritationen mit sich gebracht hat. Um in OÖ eine gewisse Standardisierung von Gebärdenzeichen zu erreichen, die in der unterstützten Kommunikation eingesetzt werden können, wurde von der Sozialabteilung der OÖ Landesregierung das Institut für Sinnes- und Sprachneurologie (Krankenhaus Barmherzige Brüder) mit der Sammlung und Zusammenstellung einer Videodatenbank von Gebärden beauftragt, die allen möglichen Verwendern leicht zugänglich sein soll. Darüber hinaus wurden Unterrichtsmodule entwickelt, um pädagogisches und therapeutisches Fachpersonal in die Verwendung von unterstützenden Gebärden einzuführen und nötige Hintergrundinformationen zu vermitteln.

Die Zusammenstellung erforderlicher Bedeutungen/Konzepte für die Basiskommunikationen erfolgte aufgrund von Häufigkeitswörterbüchern der deutschen Sprache sowie internationalen Systemen der Unterstützten Kommunikation. Die Auswahl von entsprechenden Gebärden für das Projekt HandMade geschah in einer Fachgruppe gehörloser und hörender Personen in enger Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Gehörlosenvereine in OÖ. Für die Auswahl der Einzelgebärden wurde auf die oberösterreichische Variante der Österreichischen Gebärdensprache zurückgegriffen. Bei mehreren möglichen Varianten wurden eher bildhafte und motorisch einfache Gebärdenzeichen ausgewählt.

3. Gebärden, bei denen als Region "Leonardo" aufscheint, wurden innerhalb des EU-Projektes "Internet als Berufschance für Gehörlose" (Programm "Leonardo Da Vinci") entwickelt und aufgenommen. Es handelt sich dabei um Gebärden der Österreichischen Gebärdensprache, die Gehörlosen und schwer Hörbeeinträchtigten den Umgang mit dem Computer erleichtern sollen.

4. Gebärden aus der Datenbank „Stmk_Get it“ sind Computer-Fachgebärden, welche im Rahmen des Projektes des Steirischen Landesverbandes der Gehörlosenvereine im ÖGLB erarbeitet wurden. Das Projekt wird gefördert vom Bundessozialamt, Landesstelle Steiermark.

      Mehr Informationen zum Projekt

5. Gebärden Region „Stmk-UK“: Im steirischen Raum gibt es seit jeher immer wieder große Schwierigkeiten was den Einsatz von Gebärden bei Menschen mit (schweren) Behinderungen (und zusätzlicher Hörbeeinträchtigung) betrifft. Oft wurden für den Aufbau von Kommunikation für diese Personengruppe unterschiedlichste Gebärdensammlungen herangezogen; zum Beispiel hat die Frühförderin in der Förderung im häuslichen Umfeld mit Gebärden aus der GUK Gebärdensammlung angefangen, im Kindergarten wurde dann mit ÖGS Gebärden weiter gemacht, so wie auch in der Schule, später in der Tageswerkstätte konnte jedoch niemand die Gebärden der ÖGS und man hat Gebärden aus anderen Gebärdensammlungen herangezogen (zum Beispiel "Schau doch meine Hände an" Gebärden). Dass dies immer in einem Chaos endete und für die Betroffenen nie angenehm war, weil sie je nach Einrichtung eine neue Sprache lernen mussten, dürfte klar sein.

Daher wurde es in den letzten Jahren immer deutlicher, dass etwas getan werden muss, damit sich das Problem um den Gebärdeneinsatz im Behindertenbereich lichtet.

Nun haben sich unsere Kollegen aus Linz (Institut für Sinnes- und Sprachneurologie) schon vor ein paar Jahren diesem Problem angenommen und im Rahmen einer Arbeitsgruppe eine OÖ UK-Gebärdensammlung erarbeitet (bei mehr als einer Gebärdenvariante für ein Wort, entschied man sich im Kollektiv für die einfachste Variante), die für ganz OÖ für Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung und einer zusätzlichen Behinderung, sowie für das entsprechende Betreuungs- und Förderpersonal, standardisiert wurde. Diese Variante findet man seitdem auch in LedaSila unter „OÖ-UK“.

Diesem Beispiel wollte die Steiermark folgen!

Im Rahmen einer multiprofessionellen Arbeitsgruppe, bestehend aus gehörlosen, schwerhörigen und hörenden Personen, wurden ca. 300 Gebärden ausgewählt, die als steirische UK-Varianten standardisiert wurden.

In Bezug auf die Auswahl von Vokabeln, hat man sich auf standardisierte Wortlisten gestützt, die im UK Bereich bereits weit verbreitet sind und sich aus den 2 Komponenten Kernvokabular (kleine Wörter wie Konjunktionen etc.) und Randvokabular (Nomen, Verben, Adjektive) zusammensetzen.

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